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Fachbeitrag: Heterogene Professionen für heterogene Zielgruppen: Multidisziplinäre Kooperation als Professionalisierungsziel
Abstract
Ausgehend von einem Problemaufriss, der Kinder und Jugendliche mit psychosozialen Beeinträchtigungen im Kontext ihrer individuellen Lebenswelten sowie als Adressat/innenkreis institutioneller Angebote betrachtet, wird die Gefahr des Scheiterns im Hilfesystem beleuchtet. Häufig nicht klar geregelte und nicht partizipativ gestaltete Verweisungspraktiken zwischen Teilsystemen bergen Gefahren für die Entwicklung der Klient/innen, deren Herausforderungen auf der Verhaltensebene mit höchster individueller Vulnerabilität kumulieren. Dieses Spannungsfeld zwischen dem (genuin pädagogischen) Auftrag von Hilfen und den institutionellen Verweisungs- bzw. Ausschlusslogiken macht eine verstärkte Kooperation an den Schnittstellen und Übergängen unerlässlich. Anhand von ausgewählten Aspekten der Zusammenarbeit auf personaler und institutioneller Ebene, die als Anknüpfungspunkt für tiefergehende Diskussionen dienen können, wird Kooperation als Ebene der Professionalisierung konturiert.
Schlagworte
Professionalisierung
Kooperation
interdisziplinäre Zusammenarbeit
Multiperspektivität
Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lebenslagen
Volltext:
pdfDOI: http://dx.doi.org/10.2378/vhn2022.art13d