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Entwicklungsbedingungen der Misserfolgsattributionen von Schülerinnen und Schülern

Johannes König

Abstract


Der Beitrag untersucht Entwicklungsbedingungen der Attribuierungen schulischer Misserfolge von Schülern der Sekundarstufe I. Die Attributionen werden theoretisch als Indikator für die erfolgreiche Bewältigung der Entwicklungsaufgabe „Umgang mit Schule“ auf-gefasst. Als persönliche Entwicklungsbedingung wird das Selbstkonzept der Begabung, als soziale Entwicklungsbedingung das wahrgenommene pädagogische Lehrerengagement einbezogen. Verwendet wird ein Teildatensatz aus der AIDA-Studie (1611 Berliner Schüler aus 89 Klassen) mit zwei Messzeitpunkten (Klasse 7 und 8). Datenauswertungen erfolgen mit Strukturgleichungs-modellen im Cross-Lagged Design. Insgesamt zeigen sich keine gegenseitigen Wirkbeziehungen, sondern der Einfluss der genannten Bedingungen auf die Attributionen der Schüler dominiert. Dabei wirken die untersuchten Einflüsse präventiv, d. h. sie mindern das Auftreten ungünstiger Ursachenerklärungen, jedoch nicht förderlich, d. h. sie beeinflussen nicht die motivational günstige Erklärung schulischer Misserfolge durch mangelnde Anstrengung.

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DOI: http://dx.doi.org/10.2378/peu2011.art13d

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